Klassische Schwarzwälder Kirschtorte

Zutaten

Mürbteigboden

125g Mehl

10g Kakao

1 Msp. Backpulver

50g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

75g Butter

1 EL Kirschwasser (nach Belieben)

Bisquitteig

4 Eier

100g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

75g Mehl

30g Speisestärke

10g Kakao

1 Msp. gemahlener Zimt

1 gestr. TL Backpulver

Kirschfüllung

350g Sauerkirschen (aus dem Glas – Vorsicht, den Saft aufheben!)

30g Speisestärke

25g Zucker

3 EL Kirschwasser (nach Belieben)

Sahne

1 Pck. Sofort-Gelatine (entspricht 6 Blatt)

750ml süße Sahne

40g Puderzucker

1 Pck. Vanillezucker

Deko

Etwa 100g gehobelte/gehackte Zartbitterschokolade

16 Kirschen

Zubereitung

Für den Mürbteigboden mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao und siebt alles in eine Schüssel. Gebt die restlichen Zutaten hinzu und verknetet alles zu einem homogenen Teigklumpen. Sollte der Teig etwas kleben, stellt ihn kurz in den Kühlschrank. Legt eine Springform mit Backpapier aus und verteilt den Teig gleichmäßig darauf. Das ist etwas Fuckelarbeit, muss aber sein. Zum Schluss stecht ihr den Teigboden ein paar Mal mit einer Gabel ein und backt ihn etwa 15 Minuten bei 200 bis 220 °C. Nach dem Backen zusammen mit dem Backpapier von Springformboden lösen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Weiter geht es mit dem Bisqitteig. Schlagt die Eier schaumig und gebt die beiden Zuckersorten innerhalb einer Minute nach und nach dazu, dabei noch zwei bis drei Minuten weiterschlagen. Mischt die restlichen Zutaten miteinander und hebt sie portionsweise unter die Ei-Zucker-Creme. Legt erneut eure Springform mit Backpapier aus, fettet den Rand der Form und gebt den Teig hinein. Hübsch glattstreichen und ab in den Ofen damit. 25 bis 30 Minuten bei 180 bis 200 °C. Nach dem Backen den Bisquit aus der Form lösen, auf einen Rost stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und erkalten lassen. Einmal in der Mitte durchschneiden.

Nun ist die Kirschfüllung an der Reihe. Lasst die Kirschen gut abtropfen und messt 250ml Kirschsaft ab. Reicht der Saft aus dem Glas nicht, könnt ihr die fehlende Flüssigkeit durch Wasser ersetzen. Gebt vier EL des Safts in eine Tasse und verrührt diesen mit der Speisestärke. Den übrigen Saft bringt ihr in einem kleinen Topf zum Kochen. Nehmt dann den Topf vom Herd, rührt die Speisestärke-Mischung ein und kocht noch mal alles auf. Die Masse dickt schnell an, gebt die Kirschen sowie den Zucker dazu und rührt noch mal alles gut um. (16 Kirschen für die Deko zurückhalten!) Wer mag, kann hier mit Kirschwasser abschmecken. Die Masse bis zur Verwendung kalt stellen.

Bereitet die Schlagsahne nach der Packungsanleitung auf der Sofort-Gelatine zu und rührt zum Schluss die beiden Zuckersorten unter (Puderzucker bitte sieben).

Und jetzt wird alles zu einem Kunstwerk zusammengebastelt! Legt den Mürbteigboden auf eine hübsche Tortenplatte und verteilt die Kirschfüllung darauf. Achtung: Streicht die Füllung nicht bis zum Rand, sondern lasst etwa einen Zentimenter Platz! Auf die Füllung gebt ihr etwa ein Drittel der Schlagsahne und den oberen Teil des Bisquitbodens. Dann kommt wieder eine Schickt Sahne. Darauf setzt ihr den unteren Teil des Bisquitbodens mit der schön geraden Unterseite nach oben.

Den Rest der Schlagsahne (bis auf ein bisschen für die Deko) verteilt ihr rund herum. Ich habe dafür übrigens einen Tortenspachtel sowie ein Palettmesser verwendet. Schokospähne aufbringen, 16 Sahnetuffs aufspritzen, mit den Kirschen garnieren – und fertig ist das Meisterwerk!

(Das Verzieren hört sich so flott zusammengefasst recht simpel an, ist aber schon ein bisschen knifflig! N. und ich haben sehr mit den Schokospähnen gekämft, auch weil unsere Sahne nicht ganz steif geworden ist. Café-tauglich war unser Ergebnis wohl nicht ganz, aber wir hatten großen Spaß und der Geschmack war wie bei Muttern! 🙂

Schwarzwälder Kirschtorte ist übrigens – neben Omas Kabatorte – mein Liebling!
Was sind eure Lieblingstorten und backt ihr sie auch selbst?

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